Friday, May 3, 2019

Democracy - an empty phrase

At school we learn that we can be happy and proud to live in a democracy.

In reality, "democracy" is an empty word. Whether education or business, in Austria everything is organized in a very authoritarian way.

In contrast to the People's Republic of China, mass executions are not the order of the day. But dissidents and dissenters also risk a lot in our country, for example the loss of their jobs, which can threaten the very existence of some people.

Here, too, it is quite common to think that the purpose of life is to go to work. Those who are not able or willing to work have no sense in their lives. Leisure time is considered a luxury.

I know I'm not telling you anything new, I'm just summarizing the known in clear words.

The terrible thing is that in the meantime I have realized that most people are quite satisfied if they have the opportunity to be followers in such a system. Travellers do not set the policy guidelines, but they benefit from the system and support it because for them the advantages outweigh the disadvantages. Rather than having real discussions, they engage in sham debates in order to sound out the dissidents and possibly denounce them (in the expectation of thus rising higher in the favor of the truly powerful).

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Demokratie - eine leere Worthülse

In der Schule lernen wir, dass wir froh und stolz sein können, in einer Demokratie zu leben.

In Wirklichkeit ist "Demokratie" eine leere Worthülse. Ob Bildungswesen oder Wirtschaft, in Österreich ist alles sehr autoritär organisiert.

Im Unterschied zur Volksrepublik China sind bei uns zwar keine Massenexekutionen an der Tagesordnung. Aber auch bei uns riskieren Dissidenten und Abweichler vieles, zum Beispiel den Verlust des Arbeitsplatzes, was für manche bereits existenzbedrohend sein kann.

Auch bei uns ist die Auffassung durchaus gängig, dass der Sinn des Lebens darin besteht, arbeiten zu gehen. Wer nicht arbeitsfähig oder nicht arbeitswillig ist, dessen Leben hat nach Ansicht dieser Leute keinen Sinn. Freizeit wird als Luxus betrachtet.

Ich weiß, ich erzähle euch nichts Neues, ich fasse lediglich Bekanntes in klaren Worten zusammen.

Das Schreckliche ist nur, dass ich inzwischen erkannt habe, dass die meisten Menschen durchaus zufrieden sind, wenn sie die Möglichkeit haben, in einem solchen System Mitläufer zu sein. Mitläufer geben zwar nicht die Richtlinien der Politik vor, profitieren aber vom System und unterstützen es, weil für sie die Vorteile die Nachteile überwiegen. Anstatt echte Diskussionen zu führen, führen sie Scheindebatten, um die Dissidenten auszuhorchen und sie unter Umständen (in der Erwartung, auf diese Weise in der Gunst der wirklich Mächtigen höher zu steigen) zu denunzieren.

Friday, April 19, 2019

Objective: Abolish Politics

I was brought up in such a way that a clever person always has to perform very well in school, university and at work. That is what my parents told me, and my mother was a teacher after all, which means that she was a civil servant whose job it was to educate children in the sense of the state authorities. So she had the authority of the office. And I quickly understood that we humans live to serve the state to which we belong. That alone is the meaning of our existence. Whoever refuses the state is an "asshole" and should be eliminated.

Now I have understood that I myself am basically a very peaceful person who does not want any harm to anyone. So I no longer care whether someone performs well or poorly at school, no matter how clever he may be. After all, one lives not only for the state, but also for oneself.

The fact that I am not angry with anyone and do not want to force anyone to do anything leads to the question of which political goals I am pursuing at all. I would think: basically none at all. I would rather prevent other politicians from achieving their goals, which I consider to be destructive. The nature of the world should be given free rein. I want to pursue policies that aim to abolish politics.

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Zielsetzung: Die Politik abschaffen

Ich bin so erzogen worden, dass ein Gescheiter in der Schule, im Studium und im Beruf immer sehr gute Leistungen erbringen muss. Das haben mir meine Eltern gesagt, und meine Mutter war immerhin Lehrerin, das heißt: Sie war Beamtin, deren Aufgabe es war, Kinder im Sinne der staatlichen Obrigkeit zu erziehen. Sie verfügte also über die Autorität des Amtes. Und ich begriff rasch, dass wir Menschen leben, um dem Staat, dem wir angehören, zu dienen. Das allein ist der Sinn unserer Existenz. Wer sich dem Staat verweigert, ist ein "Arschloch" und gehört eliminiert.

Nun habe ich begriffen, dass ich selbst im Grunde genommen ein sehr friedfertiger Mensch bin, der niemandem Böses will. Somit kümmere ich mich nicht mehr darum, ob jemand in der Schule gute oder schlechte Leistungen erbringt, egal wie gescheit er auch sein mag. Man lebt schließlich nicht nur für den Staat, sondern auch für sich selbst.

Die Tatsache, dass ich niemandem böse bin und niemanden zu etwas zwingen will, führt freilich zu der Frage, welche politischen Ziele ich überhaupt verfolge. Ich würde meinen: im Grunde genommen gar keine. Ich will eher verhindern, dass andere Politiker ihre Ziele verwirklichen können, die ich eher als destruktiv empfinde. Es soll der Natur der Welt freier Lauf gelassen werden. Ich möchte Politik betreiben, die das Ziel hat, die Politik abzuschaffen.

Cultural diversity

Today I took the subway through the city again and I have to say: I was happy to have met a beautiful young woman in the subway with her hair pinned up, whose ancestors obviously come from Africa; I was also happy about the young Muslim woman with a headscarf, who was also very pretty.

Although I have many acquaintances on both Facebook and IRL who support limiting immigration from Africa and Asia, I must say frankly that I cannot warm up to this cause at all.

I believe that these young women from Africa and Asia are clearly an asset to Vienna, and I believe that there should be more of them than less.

I have suffered greatly from the fact that, while my father was alive, I did not have the opportunity to express my opinion freely. My father had something against dark-skinned people, especially Africans, Turks and Arabs. Because I was forbidden to contradict my father, some people got the impression that I thought the same as he did. But that was never the case.

I am a friend of immigration. Asians and Africans enrich Europe. I would also have nothing against having an Asian or African partner.

The only thing I am against is an economic system that makes it impossible to build capital. That is why, despite my commitment to cultural diversity and mixing, I cannot make friends with "left-wing" parties.

I do not want a world in which almost all people are slaves; on the contrary, I want a world in which all people are free and fraternally united.

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Kulturelle Vielfalt

Ich bin heute wieder mit der U-Bahn durch die Stadt gefahren und muss sagen: Ich habe mich gefreut, in der U-Bahn einer schönen jungen Frau mit hochgestecktem Haar begegnet zu sein, deren Vorfahren offensichtlich aus Afrika stammen; ebenso habe ich mich dann über die junge Muslimin mit Kopftuch gefreut, die ebenfalls sehr hübsch war.

Auch wenn ich sowohl auf Facebook als auch IRL viele Bekannte haben, die für die Begrenzung der Zuwanderung aus Afrika und Asien eintreten, so muss ich offen sagen, dass ich mich für dieses Anliegen keineswegs erwärmen kann.

Ich finde, dass diese jungen Frauen aus Afrika und Asien eindeutig eine Bereicherung für Wien darstellen, und bin der Meinung, dass es eher noch mehr von ihnen geben sollte als weniger.

Ich habe sehr stark darunter gelitten, dass ich, solange mein Vater lebte, nicht die Möglichkeit hatte, frei meine Meinung zu äußern. Mein Vater hatte etwas gegen dunkelhäutige Menschen, vor allem gegen Afrikaner, Türken und Araber. Dadurch, dass es mir verboten war, meinem Vater zu widersprechen, erhielten manche den Eindruck, ich würde genauso denken wie er. Das war aber niemals der Fall.

Ich bin ein Freund der Zuwanderung. Asiaten und Afrikaner bereichern Europa. Ich hätte auch nichts dagegen, eine Asiatin oder eine Afrikanerin als Partnerin zu haben.

Das Einzige, wogegen ich bin, ist ein Wirtschaftssystem, das es einem verunmöglicht, Kapital aufzubauen. Deswegen kann ich mich trotz meines Eintreten für kulturelle Vielfalt und Durchmischung nicht mit "linken" Parteien anfreunden.

Ich will keine Welt, in der fast alle Menschen Sklaven sind; im Gegenteil, ich will eine Welt, in der alle Menschen frei und brüderlich vereint sind.

Monday, April 15, 2019

Thema Identitäre

Ich habe im Internet einen Kommentar von Martin Sellner (vom Oktober 2018) in einem politisch rechtsgerichteten Onlinemagazin gefunden, mitsamt recht interessanter Diskussion.

Es geht aus diesem Beitrag völlig klar hervor, dass Sellner, der sich selbst immerhin als "Kopf" der Identitären bezeichnet, mit FPÖ und AfD sympathisiert.

Es ist doch egal, ob sich die FPÖ von Sellner distanziert oder nicht. Tatsache ist, dass Sellner die FPÖ unterstützt, weil sie offenbar seine politische Linie verfolgt. Das allein sagt bereits alles aus.

In der Diskussion findet sich übrigen ein interessanter Kommentar von einem Nutzer namens "Imagine":
Rechte Politik war immer Politik im Interesse der herrschenden Klasse zu Lasten der lohnarbeitenden Bevölkerung. [...]
Was wird mit rechter Politik assoziert?
Ein historisch und soziologisch Gebildeter verbundet damit eine Politik, wie jene von Reagan, Thatcher, Franco, Pinochet etc., aber auch jene von Blair, Schröder, Fischer, Clement, Scharping, also moderne neoliberale Politik.
Selbstverständlich macht auch Merkel rechte Politik, d.h. Politik im Interesse der Herrschenden. Einer seit dem WK II im US-Imperium neu organiserten transnationalen und globalisierten Klasse.
Der Mittelstand war politisch immer ambivalent. Einerseits gehört er zur lohnarbeitenden und dienstleistenden Bevökerung, andererseits möchte er in privilegierte Positionen aufsteigen und zur Oberschicht gehören. Deshalb identifiziert er sich mit den Ideologien und der Politik der herrschenden Klasse.
Zugleich schrumpft dieser Mittelstand und nähert sich immer mehr dem Einkommensniveau der lohnarbeitenden Unterschichten an. Zum Teil steigt er er auch in Richtung Prekariat ab. [...]
[Die "rechten Linkenhasser"] schreiben den 68-ern die Schuld für die heutige gesellschaftliche Entwicklung zu, sie schwafeln dumm von "Kulturmarxismus" und begreifen nicht, dass die "Umvolkung", der Feminismus, der Genderismus, Multikulti etc. raffinierte "rechte" Projekte sind.
Zu kritischer Soziologie und zur politökonomischen Analyse fehlen diesen Rechten die wissenschaftlichen Voraussetzungen.

Wednesday, April 10, 2019

Warum ich gegen nachgelagerte Studiengebühren bin

Nachgelagerte Studiengebühren wären zu entrichten, sobald man im Berufsleben steht; Voraussetzung, dass der ausgeübte Beruf mit dem Studienfach in Zusammenhang steht.

Aus Sicht des Informatikers halte ich das für eine schlechte Sache, weil man nicht unbedingt ein Informatikstudium an einer Universität absolviert haben muss, um in der IT-Branche (zum Beispiel als Software-Entwickler) zu arbeiten. Nachgelagerte Studiengebühren hätten somit nur den Effekt, solche, die studiert haben, zu bestrafen. Dabei sind diejenigen, die jahrelang studiert haben, ohnehin in Nachteil, weil sie jahrelang kein Einkommen hatten und nichts in die Pension eingezahlt haben.

Hier stehe ich also in Widerspruch zur Parteilinie.

Sunday, April 7, 2019

The state of the world

Dear people,

it says a lot about the situation of this world that nowadays also classic-liberal or libertarian weblogs, if they are perceived by the mainstream at all, are often called "right-wing populist". Anyone who has dealt a little with the history of political ideas knows that liberalism is an ideology that as such contains no nationalist or xenophobic ideas. But liberalism is not "left". The mainstream is "left", and everything that is not "left" is either ignored or fought by it. And of course it is easiest to defame what is not "left" as "right" or "right-wing populist".

We now live in a time in which freedom of opinion is allowed as long as one represents the "correct" opinions. Which opinions are to be regarded as "correct" is decided by the catalogue of "political correctness". State media are committed to this catalogue of opinions; who is ultimately behind it can only be conjectured. Roland Baader once wrote that socialism is an infectious mental illness - in other words, whoever this whole thing started from, there are now so many who have been infected with this virus that the whole thing has developed into a self-runner.

It is quite clear that anyone who is classically liberal or even libertarian and stands by his opinions is a dissident. He has to reckon with reprisals accordingly. Those who don't keep their own opinions behind them live dangerously. That's how it is, and has always been. Only with the difference that in the course of time it has changed which opinions are considered desirable by the authorities and which are not.

It already says a lot that the term "liberalism" is not taught in our schools, although our country is supposed to be a "liberal democracy" according to its constitution. Instead, much of what is actually the fruit of liberalism is attributed to democracy, denying that democracy in the truest sense of the word is in itself a form of rule, namely the rule of the majority of the people over the minority.

The fact that the real-political situation could, of course, be described more as a multi-party dictatorship is also a fact that one normally only dares to pronounce behind closed mouths.

Long live the world of alternative media, long live alternative communication channels in which social fringe groups organize themselves and lead a free life beyond the rules of the rulers, at least as far as it is possible!

Let us use the technical possibilities to create our own worlds!

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Zur Lage der Welt

Liebe Leute,

es sagt viel über die Lage dieser Welt aus, dass heutzutage auch klassisch-liberale bzw. libertäre Weblogs, wenn sie vom Mainstream denn überhaupt wahrgenommen werden, oft als "rechtspopulistisch" bezeichnet werden. Wer sich ein bisschen mit der politischen Ideengeschichte beschäftigt hat, weiß, dass Liberalismus eine Ideologie ist, die als solche kein nationalistisches oder fremdenfeindliches Gedankengut enthält. Aber: Liberalismus ist eben nicht "links". Der Mainstream ist "links", und alles, was nicht "links" ist, wird von ihm entweder ignoriert oder bekämpft. Und es ist natürlich am einfachsten, das, was nicht "links", als "rechts" bzw. "rechtspopulistisch" zu diffamieren.

Wir leben nun in einer Zeit, in der Meinungsfreiheit solange erlaubt ist, solange man die "richtigen" Meinungen vertritt. Welche Meinungen als "richtig" zu betrachten sind, entscheidet der Katalog der "political correctness". Staatliche Medien sind diesem Meinungskatalog verpflichtet; wer letzten Endes dahinter steckt, kann nur gemutmaßt werden. Roland Baader schrieb einmal, Sozialismus sei eine infektiöse Geisteskrankheit - sprich: Von wem diese ganze Sache auch immer ausgegangen sein mag, inzwischen gibt es so viele, die mit diesem Virus infiziert worden sind, dass sich das Ganze zu einem Selbstläufer entwickelt hat.

Es ist ganz klar: Wer klassisch-liberal oder gar libertär ist und zu seinen Meinungen steht, ist Dissident. Er hat dem entsprechend mit Repressalien zu rechnen. Wer sich mit seiner eigenen Meinung nicht hinter dem Berg hält, lebt eben gefährlich. So ist es, und so ist es auch immer schon gewesen. Nur eben mit dem Unterschied, dass sich im Laufe der Zeit geändert hat, welche Meinungen als von der Obrigkeit erwünscht betrachtet werden und welche nicht.

Es sagt schon viel aus, dass der Begriff "Liberalismus" an unseren Schulen nicht gelehrt wird, obwohl unser Land seiner Verfassung nach eine "liberale Demokratie" sein soll. Statt dessen wird vieles von dem, was eigentlich Früchte des Liberalismus darstellt, der Demokratie zugeschrieben und dabei negiert, dass Demokratie im wahrsten Sinne des Wortes an sich eine Herrschaftsform darstellt, nämlich die Herrschaft der Mehrheit des Volkes über die Minderheit.

Dass die realpolitische Situation freilich eher als eine Mehrparteiendiktatur zu bezeichnen wäre, ist auch so eine Tatsache, die man normalerweise nur hinter vorgehaltenem Mund auszusprechen wagt.

Es lebe die Welt der alternativen Medien, es leben alternative Kommunikationskanäle, in denen sich gesellschaftliche Randgruppen organisieren und ein freies Leben jenseits den Vorschriften der Machthaber führen, jedenfalls soweit es möglich ist!

Nutzen wir die technischen Möglichkeiten, uns unsere eigenen Welten zu schaffen!

Friday, April 5, 2019

AOC, the first female president?

Nobody seems to be getting more attention these days than Alexandria Ocasio-Cortez, one of the possible candidates for US Presidency of the Democratic Party. She is the youngest applicant (to my knowledge), and she is female. Many debate whether it is a good thing that she has declared herself as a socialist, on the one hand whether this is a good thing for America and on the other whether this is a good thing for herself, in strategical terms.

What is clear: In general, women have higher social intelligence than men. While men may usually have higher technical aptitude, at least in many cases, women are definitely superior in social intelligence. This makes women natural leaders. My impression is that in our Western civilization, women are only artificially suppressed. If they were not artificially suppressed, most of our leaders would be female.

It would be just natural if the United States got their first female leader soon.

In this context, please also read the publication I made together with my late friend and mentor Dr. Uwe Rohr, "Werden Großmütter die besseren Mütter? Die gesellschaftlichen Folgen der Pille" ("Will grandmothers be better mothers? The social consequences of the pill"), in which we essentially wrote that the pill has enabled elderly women to rise to the most powerful positions in human society:

https://www.researchgate.net/publication/281639946_Werden_Grossmutter_die_besseren_Mutter_Die_gesellschaftlichen_Folgen_der_Pille

Thursday, April 4, 2019

The land of poets and thinkers?

I discussed the article "Generation after generation has to relearn why socialism doesn't work" (https://iea.org.uk/media/generation-after-generation-has-to-relearn-why-socialism-doesnt-work/) with a friend from India and explained to him that it is not primarily the political or economic system that explains the wealth or poverty of a nation.

A shift from capitalism to socialism will in any case lead to a deterioration of the economic situation for the majority of the population. But what really decides whether a nation will succeed or not is its scientific and technological innovation.

As the article linked above states, countries like Angola, Ethiopia, Yemen or the Democratic Republic of Congo have been seen as role models by many European socialists; they have dreamed of creating structures in Europe like in these countries. But these countries are extremely poor! And this is not because of the political or economic system, but simply because the cultures of the populations of these countries have not produced technological and scientific advances like the European (and to a lesser extent the East Asian) culture.

Here in Europe there are two German countries: Germany and the country I live in, Austria. While Germany is the "engine" of progress in Central Europe, a highly industrialized and innovative country known worldwide for "German engineering", Austria is "the other German country": a country known above all for its opera houses, museums, theatres, winter sports, hiking and beautiful landscapes. Austria is almost completely lacking in innovative capacity, its economy is mainly based on tourism and the banking sector. The majority of the population lives directly or indirectly from the welfare state.

I recently visited websites run by governments to show foreigners what the country is like. I was amazed at what I read on the German speaking websites of the Chinese, Japanese and Korean governments: about innovations in IT, medicine, AI, etc.. And then I visited an English-language website of the German government. What do you think it was about? It was about anti-Semitism, racism, right-wing extremism, xenophobia, etc.

So the situation has worsened! Today, East Asia is the heart of innovation in the world. Germany is getting worse because the German government is now concentrating on the wrong things.

It is not so much the political system that weakens a country if it is wrongly elected (there were also some innovations in the socialist "German Democratic Republic"), but if the culture of the population changes, then everything will fall apart. Of course, the establishment of a socialist government favors the deterioration of the economy and technological superiority.

See in this context also the articles on Bloomberg:

https://www.bloomberg.com/news/articles/2019-03-28/merkel-doesn-t-want-to-tell-germans-the-good-times-may-be-over

https://www.bloomberg.com/news/articles/2019-03-12/germany-is-paralyzed-by-an-impossible-choice

https://www.bloomberg.com/news/articles/2019-03-10/for-german-industry-no-shelter-from-economic-storm

Das Land der Dichter und Denker?

Ich habe mit einem Freund aus Indien über den Artikel "Generation after generation has to relearn why socialism doesn’t work" (https://iea.org.uk/media/generation-after-generation-has-to-relearn-why-socialism-doesnt-work/) diskutiert und ihm erklärt, dass es primär nicht das politische oder wirtschaftliche System ist, das den Wohlstand oder die Armut einer Nation erklärt.

Ein Wechsel vom Kapitalismus zum Sozialismus wird auf jeden Fall zu einer Verschlechterung der wirtschaftlichen Situation für die Mehrheit der Bevölkerung führen. Aber was tatsächlich darüber entscheidet, ob eine Nation erfolgreich sein wird oder nicht, ist ihre wissenschaftliche und technologische Innovationskraft.

Wie im oben verlinkten Artikel steht, wurden Länder wie Angola, Äthiopien, Jemen oder die Demokratische Republik Kongo von vielen europäischen Sozialisten als Vorbilder angesehen; sie träumten davon, in Europa Strukturen wie in diesen Ländern zu schaffen. Aber diese Länder sind extrem arm! Und das liegt nicht am politischen oder wirtschaftlichen System, sondern einfach daran, dass die Kulturen der Bevölkerungen dieser Länder keine technologischen und wissenschaftlichen Fortschritte wie die europäische (und in geringerem Maße auch die ostasiatische) Kultur hervorgebracht haben.

Hier in Europa gibt es zwei deutsche Länder: Deutschland und das Land, in dem ich lebe, Österreich. Während Deutschland der "Motor" des Fortschritts in Mitteleuropa ist, ein hochindustrialisiertes und innovatives Land, das weltweit für "deutsche Ingenieurskunst" bekannt ist, ist Österreich "das andere deutsche Land": ein Land, das man vor allem für seine Opernhäuser, Museen, Theater, Wintersportarten, Wanderungen und schöne Landschaften kennt. Österreich fehlt es fast gänzlich an Innovationsfähigkeit, seine Wirtschaft basiert hauptsächlich auf dem Tourismus und dem Bankensektor. Die Mehrheit der Bevölkerung lebt direkt oder indirekt vom Sozialstaat.

Vor kurzem habe ich Websites besucht, die von den Regierungen betrieben werden und den Ausländern zeigen sollen, wie das Land ist. Ich war erstaunt über das, was ich auf den deutschsprachigen Webseiten der chinesischen, japanischen und koreanischen Regierungen gelesen habe: über Innovationen in der IT, Medizin, KI, etc. Und dann besuchte ich eine englischsprachige Website der deutschen Bundesregierung. Was glaubt ihr, worum es dort ging? Es ging um Antisemitismus, Rassismus, Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit etc.

Die Situation hat sich also verschlechtert! Heute ist Ostasien das Herzstück der Innovation in der Welt. Deutschland verschlechtert sich, weil sich die deutsche Regierung nun auf die falschen Dinge konzentriert.

Es ist nicht so sehr das politische System, das ein Land schwächt, wenn es falsch gewählt wird (es gab auch in der sozialistischen "Deutschen Demokratischen Republik" einige Innovationen), aber wenn sich die Kultur der Bevölkerung ändert, dann wird alles in die Brüche gehen. Natürlich begünstigt freilich die Einsetzung einer sozialistischen Regierung die Verschlechterung der Wirtschaft und die technologische Überlegenheit.

Siehe in diesem Zusammenhang auch die Artikel auf Bloomberg:

https://www.bloomberg.com/news/articles/2019-03-28/merkel-doesn-t-want-to-tell-germans-the-good-times-may-be-over

https://www.bloomberg.com/news/articles/2019-03-12/germany-is-paralyzed-by-an-impossible-choice

https://www.bloomberg.com/news/articles/2019-03-10/for-german-industry-no-shelter-from-economic-storm

The education system - actual and target analysis

The education system in the western industrial countries is designed for mass production of labour that can be used in the work process. The same curriculum is presented to thousands of people in the same age group. Those who can cope with it get ahead in the system, those who cannot get along with it fall out and have to look for alternatives. However, individuality is only provided for at university level, where students are able to compile their own study plan for an individual diploma course and have it approved by a commission. Why not start with first grade elementary school?

The economy needs workers who meet certain profiles. The system is based on coercion and in principle contemptuous of human beings, because it repeatedly produces graduates who have no chance on the labour market and who are often looking for a job for months or years after graduation. It is clear why individual diploma studies are the exception: most students consider themselves to have better chances if they correspond to a given profile. However, many do not consider that the most adapted are also the most interchangeable.

The education system demands but does not guarantee success on the labour market. In the worst case, one sacrifices one's entire youth for the occupation with things that do not interest one, and stands afterwards on the street. In addition, individual talents and talents are not sufficiently developed.

My vision is an individual education programme from the age at which you normally attend first grade primary school. Those who know from the outset that they want to work in a profession in which they do not have to be able to read and write do not have to learn.

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Das Bildungssystem - Ist- und Soll-Analyse

Das Bildungssystem in den westlichen Industrieländern ist auf Massenproduktion von im Arbeitsprozess einsetzbaren Arbeitskräften ausgelegt. Tausenden von Angehörigen einer Altersgruppe wird der gleiche Lehrplan vorgelegt. Wer damit zurechtkommt, kommt im System weiter, wer damit nicht zurechtkommt, fällt heraus und muss sich nach Alternativen umsehen. Individualität ist jedoch erst ab Hochschulniveau vorgesehen, wo es Studierenden möglich ist, einen eigenen Studienplan für ein individuelles Diplomstudium zusammenzustellen und von einer Kommission absegnen zu lassen. Warum nicht bereits ab der ersten Klasse Volksschule?

Die Wirtschaft braucht eben Arbeitskräfte, die bestimmte Profile erfüllen. Das System ist auf Zwang aufgebaut und im Prinzip menschenverachtend, weil dabei immer wieder Absolventen hervorgebracht werden, die auf dem Arbeitsmarkt keine Chance haben und nach ihrem Abschluss oft monate- bis jahrelang auf Jobsuche sind. Warum individuelle Diplomstudien die Ausnahme darstellen, ist klar: Die meisten Studierenden rechnen sich bessere Chancen aus, wenn sie einem vorgegebenen Profil entsprechen. Dass aber die Angepasstesten auch die Austauschbarsten sind, bedenken viele dabei nicht.

Das Bildungswesen fordert, garantiert aber keinen Erfolg auf dem Arbeitsmarkt. Im schlimmsten Fall opfert man seine gesamte Jugend für die Beschäftigung mit Dingen, die einen nicht interessieren, und steht nachher auf der Straße. Zudem werden die individuellen Talente und Begabungen nur unzureichend entfaltet.

Meine Vision ist ein individuelles Bildungsprogramm ab dem Alter, in dem man normalerweise die erste Klasse Volksschule besucht. Wer von vornherein weiß, dass er in einem Beruf arbeiten möchte, in dem man nicht lesen und schreiben können muss, muss es auch nicht lernen.

Wednesday, April 3, 2019

Politiscales

Da ich Mitglied von NEOS bin, ist anzunehmen, dass ich in irgend einer Art "liberal" bin. "Liberal" kann aber vieles heißen. Mehr Aufschluss mag vielleicht mein Testergebnis von www.politiscales.net geben:



Ziemlich klar bin ich also essentialistisch, progressiv, internationalistisch, kapitalistisch, produktivistisch und reformistisch. Was heißt das?
Dagegen sind die Essentialisten der Meinung, dass Gene und Natur ein Individuum zu dem machen, das es ist. Das bedeutet, dass die definierenden Eigenschaften einer Person angeboren sind.
Die Progressisten streben immer nach sozialen Fortschritt, um die Gesellschaft zu verbessern. Sie achten wenig auf Tradition und finden, dass es Heute [sic] besser ist als damals, und es in Zukunft vielleicht noch besser sein könnte.
Der Internationalismus beinhaltet viele Ideenströmungen, die in bestimmten Zielen übereinstimmen: Kooperation zwischen Ländern, ohne das eigene Land vorteilhaft zu sehen und behandeln. Die Menschen und Bevölkerungen verschiedener Nationen werden nicht hierarchisch gesehen, sondern als gleich wichtig. Eine der extremeren Ideen ist die Forderung mancher Internationalisten, eine [sic] alle Grenzen vollständig abzuschaffen.
Der Kapitalismus ist ebenfalls ein ambivalentes Konzept. In diesem Test bedeutet es nur, dass Sie [sic] gegen die Aufhebung des Privatseingentum [sic] der Produktionsmittel sind.
Der Produktivismus kümmert sich hauptsächlich um die menschlichen Bedürfnisse. Der Produktivismus lässt sich anhand des Verlangens nach einer Steigerung der Produktion oder der Benutzung von technischen Mitteln erkennen, welche die Gefährdung oder Zerstörung der Umwelt in Kauf nehmen.
Die Reformisten wollen legal und Schritt für Schritt die Gesellschaft umwandeln. Dafür nutzen sie die gegebenen Institutionen, Wahlen, Gesuche, und legale Demonstrationen.

Sunday, March 24, 2019

Risen from Ruins

It seems strange to some that we liberals refer primarily to the writings of the great Ludwig von Mises, which he wrote in the 1940s, that is to say more than half a century ago. But that is quite easy to explain: Due to the political situation in our homeland, it was not possible for liberal-minded people to become active in journalism for decades; so we lived a shadowy existence. This only changed with the general availability of Internet access. Without the Internet there would be no organized liberalism in Austria today! We may be a manageable group in terms of numbers, but our existence can no longer be denied.

Auferstanden aus Ruinen

Manchen mutet es befremdlich an, dass wir Liberale uns in erster Linie auf die Schriften des großen Ludwig von Mises berufen, welche dieser in den 1940er Jahren verfasst hat, also vor mehr als einem halben Jahrhundert. Das ist aber ganz einfach zu erklären: Aufgrund der politischen Lage in unserem Heimatland war es liberal denkenden Menschen jahrzehntelang nicht möglich, publizistisch tätig zu werden; wir fristeten somit ein Schattendasein. Dies änderte sich erst mit der allgemeinen Verfügbarkeit eines Internetzugangs. Ohne Internet gäbe es auch heute keinen organisierten Liberalismus in Österreich! Wir mögen zwar eine zahlenmäßig überschaubare Gruppierung sein, aber unsere Existenz ist nicht mehr zu leugnen.

Sunday, March 17, 2019

Leserbrief an den Kurier zum Thema Überwachung im Internet

Sehr geehrte Damen und Herren:

Ich finde es bemerkenswert, dass Sie eine Ausgabe Ihrer Sonntagszeitung dem Thema Überwachung (unter anderem im Internet) gewidmet haben. Erlauben Sie mir bitte dazu ein paar Anmerkungen:

Zwar enthalten Ihre Ausführungen sowie die Statements der von Ihnen interviewten Personen einige kluge Bemerkungen, jedoch greift Ihre Analyse nicht tief genug. Es mag zwar nicht unproblematisch sein, wenn der österreichische Staatsapparat über die Möglichkeit verfügt, seine Bürger zu überwachen. Wesentlich problematischer ist jedoch die Überwachung durch verschiedene ausländische Nachrichtendienste, die ebenfalls stattfindet. Während manche von ihnen uns wohl gesonnen sein möchten, ist dies bei anderen eher zu bezweifeln. Einige Akteure sind überhaupt nicht oder nur sehr schwer einzuschätzen.

Wir österreichischen Normalbürger sind aber, was das Internet betrifft, gegenüber den chinesischen Normalbürgern privilegiert, weil wir auf kritische Websites wie Wikipedia uneingeschränkten Zugriff haben und uns aus verschiedenen Quellen informieren können. Chinesische Normalbürger hingegen können nur jene Informationen beziehen, welche die chinesische Regierung für sie freigegeben hat. Gut ist auch, dass es bei uns offiziell kein "social credit system" gibt, und das möge hoffentlich auch so bleiben!

Auch in Österreich hat es in der Vergangenheit immer wieder Bestrebungen gegeben, den Zugang zum Internet einzuschränken. Dagegen haben ich und andere stets heftig protestiert. Gott sei Dank ist es uns bis dato gelungen, diese Zensurversuche abzuwehren.

Bei Facebook handelt es sich zwar um eine private Firma. Wie in den Medien aber oft berichtet worden ist, wird Facebook von amerikanischen Nachrichtendiensten zur Überwachung der eigenen Bevölkerung sowie zur Überwachung von Ausländern missbraucht. Diese Tatsache ist nicht zu leugnen. Wer auf Facebook aktiv ist, geht daher ein gewisses Risiko ein. Es ist nur verständlich, dass Facebook in der Volksrepublik China verboten ist.

Strategisch halte ich es trotz alldem für richtig, an der Freundschaft mit den Vereinigten Staaten von Amerika festzuhalten. Bestrebungen mancher Politiker, sich an Russland zu orientieren, erachte ich als kurzsichtig und dumm.

Natürlich ist es eine dubiose Angelegenheit, dass diese Überwachung im Internet überhaupt stattfindet. Aber so ist diese Welt nun einmal beschaffen. Wenn etwas technisch machbar ist und man weiß, wie es geht, dann kann man davon ausgehen, dass es auch in die Tat umgesetzt wird. Das kann man nur schwerlich verhindern. Schon gar nicht durch legistische Maßnahmen.

Falls Sie sich entschließen sollten, diesen Leserbrief abzudrucken, ersuche ich Sie um einen vollständigen, ungekürzten Abdruck. Keinesfalls möchte ich, dass dieser Leserbrief Sinn entstellend gekürzt wiedergegeben wird!

Mit freundlichen Grüßen
Dipl.-Ing. Dr. Claus Volko
Kandidat der NEOS für die Wahl zum Europäischen Parlament 2019

Saturday, March 16, 2019

Liberal parties in Germany

On the occasion of a debate on the similarities between the FDP and NEOS, let me note:

The FDP is "the" liberal party in Germany, NEOS is "the" liberal party in Austria, and both parties are members of the ALDE at the European level. These are the similarities. Since one takes an analogous position within the party landscape, one believes or believed to belong together. In fact, I think there are differences. Historically, the FDP has mostly been a majority buying party, sometimes for the CDU, sometimes for the SPD.

There are at least two other parties in Germany that I would call liberal, namely the "Party of Reason" and the "Party of Humanists". Unfortunately, too little is still known about them, except for those who are particularly interested in politics, and therefore they have no chance in elections.

Democracy - an empty phrase

At school we learn that we can be happy and proud to live in a democracy. In reality, "democracy" is an empty word. Whether educ...