Anti-Semitism was not an issue for me in my youth. No one in my family had such views, nor did I notice anyone among my acquaintances who thought that way.
But now I have the impression that almost all non-Jews are anti-Semites. Hostility toward Jews is as deeply rooted as belief in God. Since there are now so many Arabs and Muslims in the country, even politicians and the media can no longer agree on whose interests they should serve.
In this respect, I consider it necessary for the Jews to have their own country.
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Claus D. Volko - Politik/Politics
Bilingual Weblog (German and English) about politics by Claus D. Volko.
Wednesday, August 27, 2025
Anti-Semitism
Antisemitismus
Antisemitismus war für mich in meiner Jugend kein Thema. In meiner Verwandtschaft gab es niemanden mit einer solchen Einstellung, in meinem Bekanntenkreis konnte ich auch nicht wahrnehmen, dass jemand so dächte.
Aber inzwischen habe ich den Eindruck, dass fast alle Nichtjuden Antisemiten seien. Die Feindseligkeit gegenüber den Juden ist so tief verwurzelt wie der Glaube an Gott. Da es mittlerweile auch so viele Araber und Muslime im Land gibt, sind sich selbst Politik und Medien nicht mehr einig, wessen Interessen sie bedienen sollen.
Insofern erachte ich es als notwendig, dass die Juden ihr eigenes Land haben.
Tuesday, August 26, 2025
Total Freedom
Theorists of liberalism usually mean by freedom only (negative) freedom from state coercion. I, on the other hand, am a supporter of total freedom, which also includes freedom from social and economic constraints. This freedom is neither realized in a socialist system nor in the kind of capitalism we currently live in. Nor can it be brought about by political measures alone.
Totale Freiheit
Theoretiker des Liberalismus meinen mit Freiheit meist nur die (negative) Freiheit vor staatlichem Zwang. Ich dagegen bin ein Anhänger der totalen Freiheit, die auch Freiheit vor sozialen und ökonomischen Zwängen einschließt. Diese Freiheit ist weder in einem sozialistischen System verwirklicht noch in dieser Art von Kapitalismus, in der wir derzeit leben. Sie kann auch nicht durch politische Maßnahmen allein herbeigeführt werden.
Gun-free zone
Why are there “gun-free zones”? Shouldn't it be a matter of course not to carry a weapon? Or rather: shouldn't the whole of Vienna be a gun-free zone?
Waffenverbotszone
Warum gibt es eigentlich "Waffenverbotszonen"? Sollte es nicht eine Selbstverständlichkeit sein, keine Waffe bei sich zu haben? Beziehungsweise: Sollte nicht ganz Wien Waffenverbotszone sein?
Wednesday, August 20, 2025
Ideological indoctrination
Since my parents were very well educated, I had a lot of knowledge in subjects such as mathematics, German, and history long before they were covered in class. For me, it was never a question of ability, but of ideological conformity. I first encountered the ideologies of the Social Democrats and the Greens, which were espoused by most teachers who expressed their political views, at school. My father was a right-wing nationalist, and my mother tended to refrain from making political statements. So I paid close attention in class and analyzed what could and could not be said. In school essays, I tried to stay within the bounds of what was permissible. In effect, by attending a public high school in Vienna, I learned above all how to think and argue like a leftist.
The shock came during my medical studies: most of the professors there were close to the Austrian People's Party (ÖVP). At the time, I was completely unfamiliar with this party. In order not to cause offense, I remained very shy and reserved. Unfortunately, that was not enough to get a job at the university after graduation.
Over the years, I became interested in the history and ideology of liberalism. I liked this tradition of thought, and in the Young Liberals and later in the Neos, I found almost a political home, or at least a party I could vote for without feeling uncomfortable. However, when I realized that as a member of a party—even a liberal one—freedom of expression is even more restricted than it already is as an Austrian citizen, I am now independent of any party again.
In any case, the opportunities an Austrian has in life depend heavily on how they were socialized in terms of party politics—or whether they were socialized at all.
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Ideologische Indoktrinierung
Da meine Eltern sehr gebildet waren, verfügte ich über viele Kenntnisse in Fächern wie Mathematik, Deutsch oder Geschichte schon lange bevor diese im Unterricht durchgenommen wurden. Für mich war es nie eine Frage des Könnens, sondern der weltanschaulichen Anpassung. Die Ideologien der Sozialdemokraten und der Grünen, die von den meisten Lehrern vertreten wurden, die sich politisch äußerten, lernte ich erst in der Schule kennen. Mein Vater war ein Rechtsnationaler, und meine Mutter pflegte, sich mit politischen Äußerungen zurückzuhalten. So passte ich also im Unterricht genau auf und analysierte, was man sagen darf und was nicht. In Schulaufsätzen bemühte ich mich, im Rahmen des Erlaubten zu bleiben. Effektiv habe ich also durch den Besuch eines öffentlichen Gymnasiums in Wien vor allem gelernt, wie ein Linker zu denken und zu argumentieren.
Der Schock kam im Medizinstudium: Da waren die meisten Professoren nämlich ÖVP-nahe. Diese Partei war mir damals noch völlig fremd. Um nicht Anstoß zu erregen, blieb ich sehr schüchtern und zurückhaltend. Leider genügte das nicht, um nach dem Studium eine Anstellung an der Universität zu bekommen.
Im Laufe der Jahre beschäftigte ich mich dann mit der Geschichte und der Ideenlehre des Liberalismus. Diese Denktradition sagte mir zu, und in den Jungen Liberalen und später dann in Neos fand ich beinahe eine politische Heimat, zumindest aber eine Partei, die aus meiner Sicht ohne Bauchweh wählbar war. Da ich aber die Erfahrung machte, dass man als Mitglied einer Partei - selbst einer liberalen - in seiner Meinungsfreiheit noch mehr eingeschränkt ist, als man dies als österreichischer Staatsbürger ohnehin ist, bin ich mittlerweile wieder parteifrei.
Welche Möglichkeiten ein Österreicher im Leben hat, ist jedenfalls stark davon abhängig, wie er parteipolitisch sozialisiert worden ist - bzw. ob er das überhaupt ist.
Opinion dictatorship
Just today, I read the legendary saying on Facebook again, according to which anyone who wants to know who rules them should ask themselves who they are not allowed to criticize. Yes, who is that? In my opinion: the “leftists”! Anyone who criticizes the ‘leftists’ is considered a “right-winger” and thus a villain.
The Wikipedia page on Argentine President Javier Milei states: He is considered ultra-liberal, ultra-conservative, and right-wing populist. It should be noted that until recently, only “ultra-conservative” and “right-wing populist” were mentioned. It is thanks to a single courageous Wikipedian that the word “ultra-liberal” was added and backed up with a quote proving that this description is accurate. This attribution of the label “right-wing” simply because someone is not what the “left” imagines them to be is typical of the left-leaning authorities.
It is also often said that it is mainly the “rich” who are right-wing. In reality, this is only because the rich can more easily afford to hold dissenting political views. After all, they do not need to worry about being fired or disadvantaged when looking for a job.
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Meinungsdiktatur
Erst heute habe ich auf Facebook wieder den legendären Spruch gelesen, wonach derjenige, der wissen wolle, wer ihn beherrsche, sich fragen solle, wen er nicht kritisieren dürfe. Ja, wer ist das denn? Meiner Wahrnehmung nach: die "Linken"! Wer die "Linken" kritisiert, gilt als "Rechter" und somit als Bösewicht.
Auf der Wikipedia-Seite über den argentinischen Staatspräsidenten Javier Milei ist zu lesen: Er gilt gleichzeitig als ultraliberal, ultrakonservativ und rechtspopulistisch. Dabei ist zu beachten, dass bis vor kurzem nur von "ultrakonservativ" und "rechtspopulistisch" die Rede war. Es ist einem einzigen mutigen Wikipedianer zu verdanken, dass er das Wort "ultraliberal" eingefügt und mit einem Zitat belegt hat, dass diese Bezeichnung zutreffend ist. Diese Zuschreibung des Prädikats "rechts", nur weil jemand nicht so ist, wie sich das die "Linken" vorstellen, ist typisch für die linksorientierte Obrigkeit.
Oft wird auch gesagt, dass vor allem die "Reichen" rechts seien. In Wirklichkeit ist das nur, weil es sich die Reichen eher leisten können, eine abweichende politische Meinung zu vertreten. Schließlich brauchen sie sich keine Sorgen vor einer möglichen Entlassung oder Benachteiligung bei der Jobsuche zu machen.
Monday, August 18, 2025
Russia and the Soviet Union
Russian Foreign Minister Lavrov wore a USSR T-shirt at the summit in Alaska. I read the following comment about this: "Moscow is making it clear that the Soviet Union is not seen as a closed chapter, but as a project that should be revived. Anyone who dismisses this symbol as folklore is misjudging reality: it stands for a claim to power, expansion, and the message that, from Russia's point of view, freedom and borders are only temporary."
Putin has also described the dissolution of the Soviet Union as the biggest mistake of recent decades in interviews and reintroduced the melody of the Soviet anthem as the new Russian national anthem.
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Russland und die Sowjetunion
Der russische Außenminister Lawrow trug beim Gipfel in Alaska ein UdSSR-T-Shirt. Dazu las ich den folgenden Kommentar: <<Moskau macht deutlich, dass die Sowjetunion nicht als vergangenes Kapitel gesehen wird, sondern als Projekt, das wiederbelebt werden soll. Wer dieses Symbol als Folklore abtut, verkennt die Realität: Es steht für Machtanspruch, Expansion und die Botschaft, dass Freiheit und Grenzen aus russischer Sicht nur provisorisch sind.>>
The pursuit of wealth and prosperity
I would support a party that approves of the individual's pursuit of wealth and prosperity and does not place obstacles in the way of achieving this goal. If that makes me right-wing, then so be it.
Streben nach Reichtum und Wohlstand
Ich wäre für eine Partei, die das Streben des Individuums nach Reichtum und Wohlstand gutheißt und ihm keine Hindernisse in den Weg stellt, dieses Ziel zu erreichen. Wenn das rechts ist, bin ich eben rechts.
Educating children to be loyal citizens
The television program “Hui-Buh, the Castle Ghost” is currently being broadcast. It features a benevolent king. The reason why children's films typically feature benevolent kings is to encourage children to become loyal citizens. The state and those in power are portrayed in a positive light.
Erziehung zu obrigkeitstreuen Staatsbürgern
Im Fernsehen spielt es "Hui-Buh, das Schlossgespenst". Darin kommt auch ein guter König vor. Dass es in Kinderfilmen meistens gute Könige gibt, liegt daran, dass die Kinder zu obrigkeitstreuen Staatsbürgern erzogen werden sollen. Der Staat und die Herrschenden werden als etwas Positives dargestellt.
Saturday, August 16, 2025
On stubbornness and freedom of expression
Freedom of expression is a fundamental principle of democracy. However, before an individual can express their “own” opinion, they undergo decades of influence from parents, teachers, and society. Ultimately, what we refer to as “our” convictions often no longer reflect our innermost thoughts, but rather what those around us expect of us.
Many people feel comfortable in this system and willingly play by its rules. Those who do not belong face a difficult choice: openly refuse to participate, or appear to conform in order to advance within the system, in the hope of being able to change it later. Unfortunately, it often turns out that the system is surprisingly immune to change.
I am one of those people who are not just “different” because they have little contact with the outside world, but because they have a mind of their own. One of my most important political concerns early on was the legalization of germline therapy—with the vision of creating people who are as strong as Schwarzenegger, as smart as Einstein, as moral as Gandhi, and as beautiful as Marilyn Monroe. Such a position did not go down well at the Medical University of Vienna; after completing my doctorate, I was not offered a position there.
My attempt to become a specialist in medical genetics also failed due to prejudice. At first, I was praised for my unusual double degree in medicine and computer science – even described as “extremely attractive.” But as soon as my name was mentioned, the enthusiasm was over. So I ended up becoming a software developer.
At the beginning of my studies, I had published a provocative essay on the internet: people with low IQs should refrain from having children. To show that I myself met the criteria, I signed up for the Mensa test – and that's how I joined this association. My thinking at the time was that the economy needed workers with high IQs, while people with low IQs tended to be a burden on the welfare state.
But the reality at Mensa showed me that even with a high IQ, you can be useless. Intelligence is no guarantee of performance. Perhaps that's why we need other selection criteria – income, school grades, or something completely new.
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Von Eigensinn und Meinungsfreiheit
In einer Demokratie gilt Meinungsfreiheit. Doch bevor ein Mensch überhaupt eine „eigene“ Meinung äußern kann, durchläuft er jahrzehntelange Prägungen: durch Eltern, Lehrer und die Gesellschaft. Am Ende entspricht das, was wir als „unsere“ Überzeugung bezeichnen, oft nicht mehr unserem innersten Denken, sondern dem, was das Umfeld von uns erwartet.
Viele Menschen fühlen sich in diesem System wohl und spielen bereitwillig nach seinen Regeln. Wer nicht dazugehört, steht vor einer schwierigen Wahl: offen nicht mitzumachen – oder sich scheinbar anzupassen, um im System aufzusteigen, in der Hoffnung, es später verändern zu können. Leider zeigt sich oft: Das System ist erstaunlich immun gegen Veränderungen.
Ich gehöre zu jenen, die nicht einfach nur „anders“ sind, weil sie wenig Kontakt zur Außenwelt hätten, sondern weil sie ihren eigenen Kopf haben. Eines meiner wichtigsten politischen Anliegen war schon früh die Legalisierung der Keimbahntherapie – mit der Vision, Menschen zu erschaffen, die zugleich stark wie Schwarzenegger, klug wie Einstein, moralisch wie Gandhi und schön wie Marilyn Monroe sind. Eine solche Position kam an der Medizinischen Universität Wien nicht gut an; nach meiner Promotion erhielt ich dort keine Anstellung.
Auch mein Versuch, Facharzt für Medizinische Genetik zu werden, scheiterte an Vorurteilen. Zunächst wurde ich für meinen ungewöhnlichen Doppelabschluss in Medizin und Informatik gelobt – sogar als „extrem attraktiv“ bezeichnet. Doch sobald mein Name fiel, war die Begeisterung vorbei. So wurde ich schließlich Software-Entwickler.
Schon zu Beginn meiner Studienzeit hatte ich im Internet einen provokativen Aufsatz veröffentlicht: Menschen mit niedrigem IQ sollten auf Kinder verzichten. Um zu zeigen, dass ich selbst die Messlatte erfülle, meldete ich mich zum Mensatest an – und so kam ich zu diesem Verein. Meine damalige Überlegung war, dass die Wirtschaft Arbeitskräfte mit hohem IQ brauche, während Menschen mit niedrigem IQ eher den Sozialstaat belasteten.
Doch die Realität bei Mensa zeigte mir: Auch mit hohem IQ kann man zu nichts zu gebrauchen sein. Intelligenz ist kein Garant für Leistung. Vielleicht brauchen wir deshalb andere Selektionskriterien – Einkommen, Schulnoten oder etwas völlig Neues.
Wednesday, August 13, 2025
Systems of rule and how they stabilize
A system of rule stabilizes itself by attracting followers who are not fanatically convinced of the ideology but are willing to come to terms with it because they expect to benefit from it.
I suspect that 80% of the voters of the larger parties are such followers. Only in smaller parties is the percentage of hardcore ideologues likely to be higher than in the major parties.
Of course, those in power are forced to serve their clientele. Otherwise, the followers would join other groups.
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Herrschaftssysteme und wie sie sich stabilisieren
Ein Herrschaftssystem stabilisiert sich dadurch, dass es Mitläufer anzieht, die zwar nicht fanatisch von der Ideologie überzeugt sind, aber bereit, sich mit ihr zu arrangieren, weil sie sich davon Vorteile versprechen.
Ich vermute, dass 80% der Wähler der größeren Parteien solche Mitläufer sind. Nur bei kleineren Parteien ist der prozentuelle Anteil der Hardcore-Ideologen wahrscheinlich höher als bei den Großparteien.
Selbstverständlich sind die Mächtigen gezwungen, ihre Klientel zu bedienen. Sonst würden sich die Mitläufer anderen Gruppierungen anschließen.
Anti-Semitism
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